Weitere Therapien

Zitat Spiegel 20.05.2015:

“Im menschlichen Körper lebt eine Armada aggressiver Zellen, die uns vor Krankheiten schützen sollen. Einige von ihnen können sogar Krebszellen zerstören. Forscher haben die Kämpfer nun direkt im Gefecht gefilmt.

“In uns allen lauert eine Armee von Serienkillern, deren wichtigste Funktion es ist, zu töten und wieder zu töten”, erklärt Gillian Griffiths von der University of Cambridge, die die Aufnahmen gemeinsam mit Kollegen gemacht hat. “Die Zellen patrouillieren in unserem Körper, identifizieren und zerstören von Viren befallene Zellen oder Krebszellen, und sie tun das mit bemerkenswerter Präzision und Effizienz.”

Gezielter Giftangriff

Die 3D-Aufnahmen zeigen, wie T-Killerzellen (orangefarben oder grün), die zu unseren weißen Blutkörperchen gehören, mutierte Zellen (blau) aufspüren, sich anheften und ihre Beute mit einem giftigen Proteincocktail (rot) erledigen.

Um die richtigen Zellen zu finden, tastet die hochspezialisierte Abwehr ihr Ziel zunächst nach Erkennungsmerkmalen ab. Strukturen auf der Oberfläche verraten den Killerzellen, wann sie am Ziel sind. Dann binden sie an die Krebszelle und geben ihr Gift zunächst in den Raum zwischen ihrer eigenen und der fremden Zellhülle ab, berichten Gillian Griffiths und Kollegen im Fachmagazin “Immunity”. Schließlich durchstößt die Killerzelle die Hülle der Krebszelle, das Gift dringt ein und entfaltet seine Wirkung.

“In unserem Körper, wo Zellen dicht an dicht sitzen, ist es überlebenswichtig, dass die Killerzellen ihren tödlichen Schlag exakt auf ihr Ziel richten, sonst würden sie Kollateralschäden an benachbarten, gesunden Zellen verursachen”, so Griffiths. Sobald die Giftstoffe injiziert sind, sei das Schicksal der Angegriffenen besiegelt. “Man kann sehen, wie die Krebszellen schrumpfen und absterben.”

Suche nach einer Krebsimpfung

Seit einiger Zeit versuchen Forscher Killerzellen und andere Immunzellen im Blut gezielt einzusetzen, um Krebs zu behandeln. Genug von ihnen gibt es in unserem Körper: Allein in einem Teelöffel Blut leben etwa fünf Millionen Killerzellen. Das Problem: Jede Abwehrzelle richtet sich nur gegen einen Krankheitserreger oder eine Form entarteter Zellen.

Unser Körper stellt Killerzellen nach Bedarf her. Ist er von bösartigen Krebszellen befallen, gelingt das allerdings nicht in ausreichenden Mengen. Und manche Krebszellen entwickeln Strategien, sich vor den Killerzellen zu tarnen.

Wissenschaftler arbeiten deshalb an Impfstoffen, die die Produktion von Immunzellen anregen, die Krebszellen eines bestimmten Patienten attackieren. Anfang April berichteten Forscher der Washington University School of Medicine in St. Louis im Fachmagazin “Science” von einer kleinen Studie mit drei Hautkrebspatienten, bei denen eine solche Impfung offenbar angeschlagen hatte.

Um die Eigenschaften der Krebszellen zu ermitteln und Angriffspunkte für die Killerzellen zu finden, hatten die Forscher Krebsgewebeproben der Patienten genetisch untersucht und so den Impfstoff kreiert. Ob sich der Krebs mit der Impfung heilen lässt, ist allerdings offen. “Wir haben noch viel Arbeit vor uns”, berichten die Wissenschaftler. Dazu gehört auch, die Vorgehensweise der Killerzellen besser zu verstehen.” Spiegel 20.05.2013

Weitere wichtige Therapien zur Behandlung einer Krebserkrankung, die wir in unserer Praxis einsetzen, fokussieren sich auf die Stärkung des Immunsystem, wie die Thymus-Therapie, die Artesunat Therapie oder unterstützen den Körper bei dem Erkennen und Bekämpfen von Krebszellen, wie die Enzymtherapie.

Damit wird der Körper angeregt, die entarteten Zellen auch wieder selber in größeren Umfang zu zerstören.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:

•           Thymustherapie
•           Enzymtherapie

Die hier postulierten Wirkungen meiner Therapie beruhen im Wesentlichen auf den Erkenntnissen vorklinischer Studien sowie den Erfahrungen aus den von mir durchgeführten Behandlungen. Die Schulmedizin verlangt für den wissenschaftlichen Nachweis einer Wirkung regelmäßig die Durchführung placebokontrollierter Humanstudien an einer repräsentativen Anzahl von Probanden. Solche Studien liegen für die hier vorgestellten Behandlungen (noch) nicht vor. Meine Postulate sind daher nach den Maßstäben der evidenzbasierten Medizin nicht wissenschaftlich anerkannt.