Thiolpool und Redoxpotential

Diagnostik pfeil Thiolpool / Redoxpotential

Cystein ist neben Glycin und Glutaminsäure Baustein des Glutathion-Moleküls.

Cystein und Glutathion bilden den so genannten Nicht-Protein-Thiolpool, der eine
entscheidende Funktion für die Redox-Grundregulation der Zelle hat, also die Entgiftung der Zelle.

Sauerstoffradikale und Stickoxidradikale werden in erster Linie durch den Thiol-Pool
neutralisiert. Deshalb kann es beim oxidativen bzw. nitrosativen Stress zu einer
Verminderung des Thiol-Pools kommen.

Ein Mangel an Thiolen hat erhebliche Konsequenzen, z.B. eine Funktionsstörung der Mitochondrien mit erhöhter Milchsäurebildung. Dieser Mechanismus spielt dem Stoffwechsel der Krebszellen in die Hand.

Bei einem Thiolmangel kommt es zu einer TH2-Immundominanz, was die Bekämpfung intrazellulärer Erreger erschwert und die Immunkraft gegen die Krebszellen schwächt.

Die Leber benötigt ausreichende Mengen an Cysteinprotonen als Thiolpool für die Regulation des
Harnstoffzyklus.
Ein Cysteindefizit führt zu einem vermehrten Eiweißabbau, zu erhöhter
Aktivität des Harnstoffzyklus, zu einem überwiegend glykolytischen Stoffwechsel sowie
zu einer verminderten Aktivität der T-Helferzellen, NK-Zellen und Granulozyten.
Es ist zur Sicherstellung eines optimalen Heilverlaufes auf der Ebene des Stoffwechsels. Ein Absinken des Thiopools zu vermeiden erfordert die regelmäßige Kontrolle, um Defizite früh zu erkennen und gegenzusteuern.

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Die hier postulierten Wirkungen meiner Therapie beruhen im Wesentlichen auf den Erkenntnissen vorklinischer Studien sowie den Erfahrungen aus den von mir durchgeführten Behandlungen. Die Schulmedizin verlangt für den wissenschaftlichen Nachweis einer Wirkung regelmäßig die Durchführung placebokontrollierter Humanstudien an einer repräsentativen Anzahl von Probanden. Solche Studien liegen für die hier vorgestellten Behandlungen (noch) nicht vor. Meine Postulate sind daher nach den Maßstäben der evidenzbasierten Medizin nicht wissenschaftlich anerkannt.