Ernährung

Allgemeine Richtlinien über die Ernährung

 

Leider befinden sich die meisten Patienten durch die Krebserkrankung ein keinem guten Ernährungszustand. Es treten häufig Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit auf, die das Allgemeinbefinden stark einschränken.

Dann ist von einer gezielten Ernährungstherapie unbedingt abzuraten.

Es darf zu keiner zusätzlichen Schwächung des Organismus führen. Dann hätten wir das Gegenteil von dem erreicht, was wir eigentlich wollen: eine Stärkung des ganzen Körpers, für den Kampf gegen den Krebs.

Das Ernährungskonzept gilt also nur für geeignete Patienten.

In der ersten Zeit – mindestens drei Wochen – muss unter allen Umständen auf alle Lebensmittel verzichtet werden, die tierischen Ursprungs sind.

Ich betone hier nochmals: tierischen Ursprungs, also auch Milchprodukte.

Tierisches Eiweiß verbraucht die eiweißspaltenden Enzyme im Darm, sodass nicht mehr genügend Enzyme in das Blut gelangen können, die so dringend zur Krebsabwehr gebraucht werden.

Auch die sonst so wichtige Öl-Eiweiß-Diät nach Budwig muss für diese Zeit unterbrochen werden.

Um den Körper mit den so wichtigen Fettsäuren zu versorgen, können täglich zwei bis drei Esslöffel Oleolux unter die Speisen, hier vor allem unter das gekochte oder gedünstete Gemüse gemischt werden ( nicht mehr erhitzen).

Das Oleolux kann aber auch als schmackhafter Brotaufstrich verwendet werden.

Das entsprechende Rezept finden Sie in der entsprechenden Literatur oder auf den Seiten der Dr. Budwig – Öl/Eiweiß-Kost.

Um einen möglichst hohen Gehalt an natürlichem Vitamin B17 in der täglichen Nahrung zu erreichen, sind vor allem Nahrungsmittel, die sehr viel Vitamin B17 enthalten, auszuwählen.

Eine Liste über diese Nahrungsmittel finden Sie in der empfohlenen Literatur.

Es bleibt Ihrer Kreativität und Fantasie überlassen, daraus schmackhafte Gerichte zuzubereiten.

Morgens soll nüchtern ein Glas Sauerkrautsaft oder Kanne-Brottrunk genommen werden. Diese Getränke müssen mindestens 1:1 mit Wasser verdünnt werden, sonst sind sie zu sauer und führen zu Übelkeit.

Die darin enthaltene rechtsdrehende Milchsäure sorgt für eine kräftige Entgiftung und Entsäuerung des ganzen Körpers.

Diese Milchsäure-Kur muss aber ohne Unterbrechung mindestens 30 Tage lang durchgeführt werden, da nur durch die konsequente Einnahme ein therapeutischer Effekt erzielt werden kann.

Um den Körper mit wichtigen pflanzlichen Enzymen zu versorgen, soll täglich jeweils eine halbe Papaya und eine halbe Ananas in den Ernährungsplan eingebaut werden.

Nach mindestens drei Wochen strenger, von tierischem Eiweiß freier Ernährung kann der Speiseplan etwas gelockert und zweimal pro Woche eine kleine Fischmahlzeit hinzugenommen werden.

Die hier postulierten Wirkungen meiner Therapie beruhen im Wesentlichen auf den Erkenntnissen vorklinischer Studien sowie den Erfahrungen aus den von mir durchgeführten Behandlungen. Die Schulmedizin verlangt für den wissenschaftlichen Nachweis einer Wirkung regelmäßig die Durchführung placebokontrollierter Humanstudien an einer repräsentativen Anzahl von Probanden. Solche Studien liegen für die hier vorgestellten Behandlungen (noch) nicht vor. Meine Postulate sind daher nach den Maßstäben der evidenzbasierten Medizin nicht wissenschaftlich anerkannt.