Enzyme

Die erste Verteidigungslinie des Körpers stärken.

 

Der Körper selbst hat ein gut funktionierendes Abwehrsystem gegen das Wachstum der Krebszellen: nämlich die Enzyme.

Umso wichtiger ist nach Ausbruch einer Krebserkrankung, also dem außer Kontrolle geratenen Reparaturmechanismus, der das Wachstum der Mutterkuchenzellen nicht mehr stoppen vermochte, die notwendigen Enzyme zur Verfügung zu stellen.

Das erfolgt zum einen durch die Anregung der körpereigenen Produktion der Bauchspeicheldrüse und deren Enzyme, hier vor allem das Trypsin und Chymotrypsin.

Altbekannte Pflanzenrezepturen sind außerordentlich hilfreich, vor allem kommt den Bitterstoffpflanzen eine besondere Bedeutung zu.

Wir kennen das als althergebrachten Brauch, vor dem Essen zur besseren Verdauung einen Aperitif zu uns zu nehmen.

Nach Ausbruch einer Krebserkrankung genügen die von der Bauchspeicheldrüse gebildeten Enzyme nicht, um die Krebszellen zu verdauen, denn dieses Abwehrsystem hat ja anscheinend versagt, sonst wäre der Heilungsprozess einfach auf natürliche und normale Weise zu Ende gebracht worden, wie viele tausend Male zuvor ja auch schon.

Es müssen also zusätzlich Enzyme dem Körper zugeführt werden. Hier handelt es sich um die so genannte Enzymtherapie. Präparate mit einem hohen Anteil an Enzymen müssen zusätzlich eingenommen werden. Am besten nachts wenn sie unverdaut in den Blutkreislauf gelangen können.

Wir wissen aber auch, dass eine Vielzahl von pflanzlichen Wirkstoffen eine Enzymwirkung und damit auch eine tumorverdauenden Effekt haben. Da stehen die Pflanzenenzyme Bromelain aus der Ananas und das Papain aus der Papayafrucht an der vorderster Stelle. Auch diese Enzyme sind in Tablettenform erhältlich.

Selbstverständlich sind am wirkungsvollsten frisch eingenommenen Enzyme, da Enzyme die fatale Eigenschaft besitzen, unmittelbar bei Kontakt mit Sauerstoff zu oxidieren, das heißt, unwirksam zu werden.

Der Verzehr von so viel Frischkost wie möglich ist eine gute Form der Enzymaufnahme, aber bei weitem nicht genug, denn um eine therapiewirksame Dosis durch Frischkost zu erreichen müssten bis zu 8 kg Obst und Gemüse täglich verzehrt werden.

Hierbei hilft aber ein kleiner Trick mit großer Wirkung. Um den Enzymanteil dieser großen Menge Obst und Gemüse zu realisieren, müssen die Enzymwirkstoffe von der sie ungebenden Zellulose befreit werden. Das erfolgt durch eine Entsaftung mit einem mechanischen Entsafter, den es in jedem guten Haushaltswarengeschäft zu kaufen gibt.

Auf diese Art und Weise kann nun ohne Probleme große Mengen Frischkost verzehrt werden, nämlich ohne die energieverbrauchende Arbeit der Zelluloseverdauung.

Es hat sich als besonders wertvoll gezeigt, dass das Trinken von frischgepressten Obst- und Gemüsesäften eine besonders bedeutende Heilwirkung bei der Verdauung der Trophoblasten-Krebszellen aufweist.

Die hier postulierten Wirkungen meiner Therapie beruhen im Wesentlichen auf den Erkenntnissen vorklinischer Studien sowie den Erfahrungen aus den von mir durchgeführten Behandlungen. Die Schulmedizin verlangt für den wissenschaftlichen Nachweis einer Wirkung regelmäßig die Durchführung placebokontrollierter Humanstudien an einer repräsentativen Anzahl von Probanden. Solche Studien liegen für die hier vorgestellten Behandlungen (noch) nicht vor. Meine Postulate sind daher nach den Maßstäben der evidenzbasierten Medizin nicht wissenschaftlich anerkannt.